Duke Ellingtons «The Nutcracker Suite»
Klaus Henner Russius liest E. T. A. Hoffmanns «Das Märchen vom Nussknacker»
Weihnachtsmärchen, Ballettmusik und Jazz begegnen sich in Duke Ellingtons «The Nutcracker Suite» auf besondere Weise. Als Duke Ellington und Billy Strayhorn 1960 die Musik aus Tschaikowskys Ballett «Der Nussknacker» für Big Band bearbeiteten, entstand kein blosser Querschnitt durch das Original, sondern ein eigenständiges Jazzwerk. Die beiden Arrangeure nahmen die bekannten Melodien und Figuren als Ausgangspunkt und übersetzten sie in die Klangsprache des Jazz: mit neuen Rhythmen, veränderten Charakteren und der farblichen Vielfalt einer grossen Band.
Aus der «Zuckerfee» wird «Sugar Rum Cherry», aus dem Marsch die «Peanut Brittle Brigade». Solche Umdeutungen zeigen Ellingtons und Strayhorns spielerischen Umgang mit der Vorlage. Sie bewahren den Kern der Kompositionen und öffnen sie gleichzeitig für die Möglichkeiten des Jazz – für federnden Swing, überraschende Klangmischungen und die individuellen Stimmen der Musikerinnen und Musiker. Die Suite steht damit auch für Ellingtons Fähigkeit, die Big Band nicht nur als Ensemble, sondern als vielgestaltiges Orchester mit unzähligen Klangfarben einzusetzen.
Seit 2021 liest Klaus Henner Russius im Theater Rigiblick E. T. A. Hoffmanns «Das Märchen vom Nussknacker», während das Zurich Jazz Orchestra unter der Leitung von Ed Partyka Ellingtons und Strayhorns Suite spielt. Die Verbindung von Erzählung und Musik führt zurück zu den literarischen Ursprüngen des Stoffes und zeigt zugleich, wie sich eine Geschichte durch unterschiedliche künstlerische Ausdrucksformen immer wieder neu erzählen lässt.
Weihnachtsmärchen, Ballettmusik und Jazz begegnen sich in Duke Ellingtons «The Nutcracker Suite» auf besondere Weise. Als Duke Ellington und Billy Strayhorn 1960 die Musik aus Tschaikowskys Ballett «Der Nussknacker» für Big Band bearbeiteten, entstand kein blosser Querschnitt durch das Original, sondern ein eigenständiges Jazzwerk. Die beiden Arrangeure nahmen die bekannten Melodien und Figuren als Ausgangspunkt und übersetzten sie in die Klangsprache des Jazz: mit neuen Rhythmen, veränderten Charakteren und der farblichen Vielfalt einer grossen Band.
Aus der «Zuckerfee» wird «Sugar Rum Cherry», aus dem Marsch die «Peanut Brittle Brigade». Solche Umdeutungen zeigen Ellingtons und Strayhorns spielerischen Umgang mit der Vorlage. Sie bewahren den Kern der Kompositionen und öffnen sie gleichzeitig für die Möglichkeiten des Jazz – für federnden Swing, überraschende Klangmischungen und die individuellen Stimmen der Musikerinnen und Musiker. Die Suite steht damit auch für Ellingtons Fähigkeit, die Big Band nicht nur als Ensemble, sondern als vielgestaltiges Orchester mit unzähligen Klangfarben einzusetzen.
Seit 2021 liest Klaus Henner Russius im Theater Rigiblick E. T. A. Hoffmanns «Das Märchen vom Nussknacker», während das Zurich Jazz Orchestra unter der Leitung von Ed Partyka Ellingtons und Strayhorns Suite spielt. Die Verbindung von Erzählung und Musik führt zurück zu den literarischen Ursprüngen des Stoffes und zeigt zugleich, wie sich eine Geschichte durch unterschiedliche künstlerische Ausdrucksformen immer wieder neu erzählen lässt.