Projekt

«SONG» Zurich Jazz Orchestra featuring Isa Wiss

Das Zurich Jazz Orchestra präsentiert seine dritte CD. Zum ersten Mal hat die Bigband mit der Sängerin Isa Wiss zusammengearbeitet. Gemeinsam hat man sich an bekannte Songs aus allen möglichen Stilen gewagt. Das Ergebnis: «SONG».

 

Diese Band ist frech. Sie steht mit beiden Beinen in Traditionen – bloss mit jedem in einer anderen. Auf der einen Seite hört man die grosse Liebe zum Bigband-Jazz, auf der anderen die Aversion gegen musikalischen Stillstand. Doch das Zurich Jazz Orchestra meistert diesen mutigen Spagat mit grösster Selbstverständlichkeit.

 

Kaum hat das Zurich Jazz Orchestra vierzehn Vorstellungen mit Daniel Rohr als „Theater-Bigband“ im Theater Rigiblick gespielt – «Miles oder Die Pendeluhr aus Montreux» von Henning Mankell ist von September 2011 bis März 2012 im Theatersaal Rigiblick aufgeführt worden -, steht nun schon das nächste Highlight an: Mit «Song» legt das ZJO seinen dritten Tonträger vor, und es bleibt sich selber darin treu, nicht genügsam zu werden. Nach Ausflügen in alte und neue Schweizer Traditionen («Beyond Swiss Tradition») und einem mutigen Statement für eigenes Bigband-Material («New Plans») steht bei dieser neuen CD die Zusammenarbeit mit der Luzerner Vokalistin Isa Wiss im Vordergrund.

 

Die Kombination von Gesang und Bigband ist so alt wie das Konzept der Bigband selber – Jahrzehnte lang waren Bigbands die Standard-Begleitung von Sängerinnen und Sängern. Diese grossen Zeiten hat der Orchesterleiter Rainer Tempel aus Tübingen nun wieder aufleben lassen, indem er für Songs aller möglichen Stilrichtungen zwar homogene, aber nie einschichtige Arrangements geschrieben hat. „Ich habe festgestellt, dass unter meinen rund 150 Stücken für Bigband nur eine Handvoll mit Gesang dabei ist“, sagt Orchesterleiter Rainer Tempel. „Da ich aber gerne Stimme höre, und weil die Gattung Lied in der Musikgeschichte so bedeutend ist, wollte ich mich dieser Aufgabe nicht länger verweigern.“

 

Mit der Frontfrau Isa Wiss steht das Zurich Jazz Orchestra nun wieder auf der Konzertbühne. «Paint It Black» von den Stones kommt ebenso selbstverständlich daher wie der Cole-Porter-Klassiker «I Love Paris»; vor Police verneigt man sich mit «King Of Pain», und «The Morning Papers» stammt vom grossen Prince. Es ist die Spielfreude, aber auch der gegenseitige Respekt, der Ensemble und Stimme zusammenhält. Dabei wird rasch klar: Ob diese Band nun in einem Theaterstück ganz ungewohnt eine Hauptrolle spielt, sich in den Dienst einer Sängerin oder quer zwischen alle Traditionen stellt: Das ZJO hat Stil. Und zwar seinen ganz eigenen.

 

26. April 2012, Jazzclub Moods
27. April 2012, Jazzkantine Luzern
28. April 2012, Zentscheuer Rottenburg
01. Mai 2012, Alte Feuerwache Mannheim
02. Mai 2012, BIX Jazzclub Stuttgart

 

Pressemitteilung

 

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